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Lehrstuhl für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie

Ameisenhaltung

Der Lehrstuhl für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie an der Universität Würzburg unterhält eine der weltweit größten Sammlung lebender Ameisenkolonien für die wissenschaftliche Forschung. Aktuell halten wir in unseren Klimakammern erfolgreich mehr als 80 etablierte Ameisenkolonien, darunter unter anderem 30 Kolonien von Blattschneiderameisen der Gattungen Atta und Acromyrmex, verschiedene Arten der weitverbreiteten Gattung Camponotus, als auch europäische Waldameisen, Wüstenameisen der Gattung Cataglyphis und andere Arten. Viele Kolonien werden derzeit seit mehr als 15 Jahren im Labor gehalten, was die Aufzucht unter adäquaten Bedingungen bescheinigt und damit die Grundlage für eine solide Forschung bildet.

Blattschneiderameisen (Atta sexdens) beim Zerschneiden von Blättern
Diverse Blattschneiderameisen Arten (Atta, Acromyrmex) werden ganzjährig mit frischen Blattmaterial versorgt
Zwei Rossameisen (Camponotus) füttern sich sich gegenseitig
Durch Trophallaxis geben Rossameisen (Camponotus) Nahrung und Informationen weiter

Die Forschungsprojekte an Ameisen sind sowohl auf die Mechanismen ausgerichtet, die sozialem Verhalten zugrunde liegen, sowie auf die adaptive Bedeutung des Verhaltens. In einem integrativen Ansatz werden dabei Methoden aus der Biochemie, Neurobiologie, Verhaltensphysiologie und Ökologie angewandt.

Rossameisen(Camponotus) Königin trägt ein Ei-Paket zwischen den Mandibeln
Regelmäßig gelingt die Etablierung neuer Ameisenkolonien unter Laborbedingungen
Petri Schale mit Rossameisen (Camponotus) individual markiert durch winzige aufgeklebte bedruckte Papierschnipsel
Individuelle Markierungen ermöglichen detaillierte Verhaltensbeobachtungen
Kontakt

Lehrstuhl für Zoologie II
Am Hubland
97074 Würzburg

Tel.: +49 931 31-84307
Fax: +49 931 31-84309
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